Praxisphilosophie

Ich war viele Jahre schulmedizinisch tätig, habe in dieser Zeit viele austherapierte Fälle gesehen. Ich selbst hatte das Gefühl nicht alle Hilfen zu kennen. So lernte ich internationale Praktiken schätzen: Ayurveda, Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie, japanische Druckpunktmassage, Mikroimmunotherapie. Jede Heilpraktik eröffnete neue Einblicke in der Behandlung chronischer Prozesse. Es wuchs die Vorstellung das Erlernte an meinen Tierpatienten anzuwenden. Es ist möglich bei Tieren ein ganzheitliches Konzept zu erstellen. Die ganzheitliche Medizin arbeitet mit neuerer wissenschaftlich begründeter Medizin und alter auf Erfahrung basierender Medizin. Jedes erkrankte Tier hat seine eigene Symptomatik nach der sich die Auswahl der Behandlungsweisen richtet. Bei mir werden Schulmedizin und Erfahrungsmedizin gleichberechtigt eingesetzt. Beide zusammen ermöglichen die große Medizin. Ich lehne einseitige Überzeugungen und ignorante Unwissenheit ab beides führt zur Spaltung der Medizin.

 

Vorsorge und Beratung

 

Terminvereinbarung

Hund im Büro

Meine Bestellpraxis ist so organisiert, dass meine vierbeinigen Patienten nur sehr kurze Wartezeiten erdulden und auch nicht mit anderen Tierpatienten zusammentreffen, um mögliche Stress-Situationen zu vermeiden. Meine Helferin und ich bemühen uns, ein persönliches und entspanntes Umfeld zu schaffen. Jeder Tierpatient wird mit seinem Anliegen ganz individuell betrachtet, da er genauso einzigartig ist wie ein Mensch. 

 

Abklärung

Abklärung

Während das Tier im Behandlungszimmer entspannen kann, erfolgt eine ausführliche Anamneseerhebung, wo der Tierbesitzer sein Anliegen vorträgt. Danach wird der Tierpatient in einer für Ihn vertrauten Position (Ängstliche dürfen auf Frauchen´s Schoß oder Aggressive bleiben am Boden), ruhig und gründlich untersucht. Ich lasse mir dabei sehr viel Zeit, um auch ängstliche Tiere an uns zu gewöhnen.


Im Anschluss daran erarbeite ich den Heilplan, der ganzheitlich auf diesen „Kleinen Patienten“ zugeschnitten ist. Jedes Individuum entwickelt seine eigenen körperlichen Symptome. Lehrbücher gehen nur auf einzelne Krankheitssymptome ein. Ich betrachte ganzheitlich die Veränderungen, die beim Individuum ausgelöst werden.

 

Fürsorge und Anwendung

Meine langjährige Praxiserfahrung eröffnet Ihnen ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Aus dem großen Pool der „Weltmedizin“ (chinesische, afrikanische, indische, europäische) wird ein umfangreicher Heilplan erstellt.
Ein ganz wichtiger Einsatz der Heilverfahren liegt in der Vorsorge. Bevor eine Krankheit schulmedizinisch durch Labor, Röntgen etc. feststellbar wird, gibt es eine „Grauzone“, in der das Tier schon Symptome zeigt, aber meist noch nicht eingegriffen wird, weil in der Schulmedizin die Notwendigkeit zum Handeln fehlt. Hier sehe ich die große Chance der Heilverfahren in ihrer Nutzung. Die Vorsorge wird unterschätzt und leider zu selten genutzt. Ein frühzeitiges Eingreifen kann ein Abgleiten in die Krankheit verhindern.
Vorsorge kann man in jedem Alter des Tieres betreiben.

 

Hier eine kleine Auswahl der Anwendungsmöglichkeiten

  • Immungeschwächte Jungtiere sind lebensschwach und entwickeln sich zum Dauerpatienten.

  • Großwüchsige Rassen haben die Veranlagung, Knorpelreste in den Gelenken zu belassen.

  • Minirassen können sich körperlich und seelisch unvollkommen entwickeln. Keine Seltenheit sind bleibende Milchzähne, die dann unter Narkose entfernt werden müssen.

  • Infektionen, die durch das Muttertier übertragen werden, führen zeitlebens immer wieder zur Schwächung.

  • Bei Minirassen treten angeborene Defekte wie z.B. vergrößerte Herzen auf. Die Besitzer beobachten eine „Wetterfühligkeit“.

  • Angeboren kann auch eine unzureichende Funktion der Bauchspeicheldrüse sein. Die Jungtiere zeigen breiigen Kot und eine schlechte Gewichtszunahme.

  • Vögel und Schildkröten werden durch fehlende Sachkenntnisse krank. Unzureichende Pflege und Fütterung macht sie anfällig.

  • Ein gestörtes Gleichgewicht an Spurenelementen führt zu entzündlichen Blutungen im Maul.

  • Harnmarkieren als unerwünschtes Problem bei kastrierten Katzen.

  • Unkontrollierbare Emotionen wie: Unruhe, Unsicherheit, Heimweh, Traurigkeit, Eifersucht, gierige Fresser, Wildfang

  • Durch Gefangenschaft und Misshandlungen verursachte seelische Traumata

  • Tiere vorbereiten auf Urlaub und Mitreisen

  • Hunde und Katzen, die zu den Langhaarrassen gehören, benötigen eine medizinische sinnvolle Pflege.

Behandlungsweisen in unserer Tierarztpraxis Konstanz Dettingen

Allopathische Medikamente und Heilmittel werden in meiner Praxis gleichermaßen angewendet. Praktische Anwendungen finden die Homotoxikologie, Phytotherapie, Bachblüten, Diätethik, Farblichttherapie und Organotherapie. Hieraus wähle ich die entsprechenden Heilmittel, die den Heilungsverlauf beim Tier günstig beeinflussen. Schwere Erkrankungen werden durch diese Heilverfahren positiv beeinflusst. Ich erreiche bei meinen Tierpatienten eine gute Lebensqualität. 

 

a) Homotoxikologie

Die Homotoxikologie ist hilfreich bei zahlreichen Erkrankungen, die übergreifend den gesamten Organismus aus seinem Gleichgewicht bringen. Der Körper wird in seinem Versuch unterstützt, die Zerstörung der Zellen aufzuhalten dadurch wird in die Entgleisungsprozesse eingegriffen. Die Regeneration der Zellen wird angeregt. Die Rekonvaleszenzzeit kann um ein Vielfaches verkürzt werden, so dass das Tier wieder zu seinen alten Gewohnheiten zurückkehren kann.

 

b) Phytotherapie

Die Phytotherapie setzt sich zusammen aus Heilpflanzen, Heilkräutern und Gewürzen. Ihre potente Wirkung regt chronische Prozesse an, einen zum Stillstand gekommenen Heilungsverlauf wieder anzukurbeln. Das Immunsystem wird durch die Pflanzeninformationen aktiviert, das führt zu einer unspezifischen Reaktion auf die pflanzlichen Inhaltsstoffe. Das stimulierte Immunsystem greift wirksam in die nicht heilende Krankheit ein. Schrittweise startet ein kompletter Heilungsversuch. Die Pflanzenstoffe erleichtern den Wiederaufbau einer intakten Zellenschicht. Nicht funktionstüchtige Zellen werden abgestoßen. Das Gewebe kann sich erneuern und eine chronische nicht heilende Zellstimulierung wird umgangen. Pflanzen spielen in der Heilung eine große Rolle. Wir treten in Kontakt mit der großen Kraft der Natur in allen Lebensbereichen. Die Wirkungen der Heilpflanzen geschieht innerlich und äußerlich. Pflanzliche Stoffe weisen auf ein großes Feld der medizinischen Behandlung von heiklen Fällen. Die Tiermedizin ist noch in den Anfängen der Anwendungsmöglichkeiten. Es gibt nur wenige Kollegen, die Phytotherapeutisch arbeiten. Mein Interesse führt mich dazu, die Geheimnisse der Phytotherapeutika aufzudecken. Alle Kenntnisse der Anwendungsweise basieren rein auf Empirie. Das Einsetzen der Heilpflanzen begeistert mich täglich. Meine Aufgabe besteht darin, die potente Wirkung der Pflanzen aufzuzeigen und mein Wissen zu erweitern. Heilpflanzen, Heilkräuter und Gewürze erfahren immer mehr Berücksichtigung in der Anwendung  natürlicher und sanfter Heilmethoden. 

 

c) Bachblüten

Bachblüten-Extrakte bestehen aus pflanzlichem Material. Krankmachende Umwelteinflüsse und seelische Not zeigen sich in körperlichen Erkrankungen. Durch Zuhilfenahme von pflanzlichen Blütenauszügen wird ein Gleichgewicht hergestellt. Jeder Tierpatient wird analysiert und erhält seine ganz persönliche „Blütenmischung“. Sehr schnell entwickelt sich das Tier harmonisch. Ein großes Anwendungsgebiet zeigt sich in der Behandlung von anormalem Verhalten. Tiere und Menschen können besser eine Einheit bilden, wenn Verhaltensprobleme aus der Welt geschaffen werden. 

 

d) Diätethik

Diätethik

Die richtige Ernährung unterstützt das körperliche und seelische Wohlbefinden. Für seine Aufrechterhaltung und Funktion braucht der Organismus essentielle Nährstoffe. Die aufgeschlossene Nahrung wird vom Darm bereitgestellt. Tierpatienten überstehen Krankheiten leichter durch das Zusammenstellen einer sinnvollen Fütterung. In unserer Praxis setzen wir kommerzielle Futter ein. Zusätzlich erhält der Patient Kochrezepte, die ganz auf seine Bedürfnisse abgestimmt werden. Kräuter und Gewürze fördern eine gesunde Darmfunktion. Besondere Gewürze stimulieren die Ausschüttung von Gallenflüssigkeit und Verdauungssäften. Das Futter wird vom Körper besser vertragen. Ein in der Zusammensetzung ausgewogenes Futter schafft Energie, um leistungsfähig und vital zu sein. 

 

e) Farblichttherapie

Die Farblichttherapie unterstützt die Ausheilung von hartnäckigen komplexen Krankheitsbildern, die tiefgreifend den Gesamtorganismus betreffen. Spezielle Farben senden Lichtwellen aus. Beim Auftreffen auf die Hautzellen wird das Hautgewebe energetisch angeregt. Die angegriffene Zelloberfläche mit ihrem geringen Stromkreislauf wird aufgeladen. Alle Zellen werden besser mit Energie versorgt. Erst ein normaler Energiefluss ermöglicht physiologische Prozessabläufe. Die aktivierte Hautoberfläche schützt vor schädigenden Umwelteinflüssen. Die Energie kann ungehindert zu allen Zellen fließen.  

 

f) Organotherapie

Organopräparate werden eingesetzt bei der Behandlung von Organschäden. Organopräparate aktivieren die Organzellen das die Wellenenergie weiter fließen kann ohne das ein Organsystem ausfällt. Bei großer Schädigung werden weitere Organe in Mitleidenschaft gezogen, es kommt zum Ausfall aller Organsysteme. Organopräparate  werden eingesetzt bei der Behandlung von: Muskelschwund, Herzversagen, mangelnde Sehkraft, verletzte Nerven, fehlende Harnstoffausscheidung, Bandscheibendegeneration, instabile Luftröhre bei Minirassen, insuffiziente Pankreas, große offene nicht heilende Wunden oder blutende Magen- und Darmgeschwüre. 

 

Unterstützende Maßnahmen bei der Erziehung:

Um Fehlverhalten auszuschalten, kommen zum Einsatz: allopathische Medikamente, Homöopathika, Heilpflanzen und Bachblüten.

 

Regulationsmedizin:

Die Körperzellen werden wieder aktiviert und gestörte Funktionsabläufe werden wieder ins Gleichgewicht gebracht durch Organopräparate und Farblicht.

 

Meridianstimmulierung ohne Schmerzen:

Akupunktur ohne Nadeleinsatz löst Stauungen im Meridianfluss.

 

Untersuchungsmaterial:

Blutzellen, Urin- und Kotproben sind wichtige Informationsträger bei der Diagnosefindung und tragen zur Erfolgskontrolle bei.

 

Kinesiologie:

Kinesiologie beschreibt den Transport von Wärmewellen. Alle Lebewesen erzeugen Wärmewellen. Diese Energiewellen sind Informationsträger mit deren Hilfe ich Fall bezogene und passende Medikamente heraus suchen kann. Zusätzlich gibt es den „kinesiologischen Muskeltest“ zur Messung der Muskelkontraktion.

 

Behandelte Tierarten

In meine Praxis kommen: Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Mongolische Rennmaus, Ratten, Hamster, Landschildkröten, Tauben, Wellensittiche, Singvögel

 

Hausapotheke

In der Praxis greife ich auf meine eigene Hausapotheke zurück. Diese enthält, im Hinblick auf das ganzheitliche Arbeiten, Arzneien aus allen Bereichen der Medizin. Es stehen eine Auswahl von Arzneikombinationen für komplexe Krankheitsbilder und der Vorsorge dienenden Arzneien zur Verfügung.

 

Abschied

Carlo

Aufgegebene Tiere bei denen der Körper versagt und medizinisch nichts mehr zu machen ist, diese „Hoffnungslosen Fälle“ bereite ich auf das Sterben vor. Das Sterben verläuft in 6 Phasen. Diese Abfolge gibt dem Besitzer und seinem Tier die Zeit, durch intensiven Kontakt zueinander, das Unausweichliche als Tatsache hinzunehmen. Voraussetzung ist, dass das Tier keine akute schmerzhafte Erkrankung hat und in der häuslichen Umgebung gehalten werden kann. Der betroffene Mensch übernimmt die intensive Pflege und das Beobachten des Sterbens. Dies bedarf viel seelische Kraft. Zu jeder Zeit kann ich auf Wunsch eingreifen. Mit Homöopathika, Bachblüten, Farblichttherapie sorge ich dafür, dass das sterbende Tier loslassen kann.

 

Weiterführende Klinik

Es besteht eine Zusammenarbeit mit der Züricher Universitätsklinik. Tierpatienten, bei denen ich zur weiteren Behandlung eine gründliche, weitergehende Abklärung benötige, überweise ich an das Züricher Tierspital. Es ist mir Wichtig, dass die Ursache einer Krankheit erkannt wird, um mit der Behandlung Erfolg zu haben. An der Züricher Universitätsklinik arbeiten Spezialisten der einzelnen Fachgebiete übergreifend miteinander. Bei Operationen werden Patienten sorgfältig überwacht und  durch geübte Operateure mit bewährten Operationstechniken behandelt. Hoffnungslose  Erkrankungen werden mit neuen Verfahrenstechniken therapiert.

 

Universität Zürich, Vetsuisse-Fakultät